Die junge Ever liebt Damen über alles und weiß doch, dass sie ihn niemals mehr berühren darf, da auf ihm ein tödlicher Bann liegt, denn in einem Elixier wurde ihr Blut mit seinem vermischt. Das verhalf ihm zwar, zu überleben, gefährdet aber täglich seine Existenz, weil ein Körperkontakt der beiden Liebenden damit enden muss, dass Damon im unüberwindlichen Schattenreich verschwindet. Ever aber gibt nicht auf und will sich der Magie bedienen um den gefährlichen Bann zu brechen. Da kommt ihr der Surfer Jude unerwartet zu Hilfe.
Die Beziehung zu Damen wird immer komplizierter und so findet sie in Jude einen erleichternden Gegenpol. Was aber hat das Schicksal mit Ever vor?

Die Autorin Alyson Noël, inzwischen preisgekrönt, lebt in Kalifornien in Laguna Beach und präsentiert mit Evermore – das Schattenland den zweiten Band einer sechsteiligen Vampirsaga, die es schnell schafft, Leserinnen in ihren Bann zu ziehen. Das Buch wurde in 15 Sprachen übersetzt und die Filmrechte sind bereits vergeben. Dass schon Band eins die Bestsellerlisten stürmte, lässt darauf bauen, dass auch der zweite Teil dieser Tradition folgen wird.
Noëls Erzählform aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erlaubt in das Geschehen einzutauchen und sich als Teil der Geschichte zu fühlen, auch weil die Autorin gelegentlich das Wort direkt an den Leser richtet.
Die Protagonisten des Buches werden sehr lebendig herausgearbeitet und bieten viele gut nachvollziehbare Wesenszüge und Gefühlsspektren. Auch wenn das Vampir-Saga-Genre derzeit einen Hype erfährt, gelingt es der Autorin, die Figuren erwachsener agieren zu lassen, als es in anderen Werken dieser Kategorie der Fall ist. Hier wird weder polarisiert noch moralisiert, und das Buch eignet sich für Frauen jeder Altersstufe. Leserinnen werden im Anschluss vermutlich neugierig auf den Fortgang der Geschichte warten. Der Ort der Handlung zeichnet das Bild eines modernen und aufgeschlossenen Amerikas.