Während der Weihnachtszeit nehmen viele einige Kilo zu, schließlich lauern an jeder Ecke Plätzchen, Kuchen und Co. So lecker die Kekse auch schmecken, besonders vorsichtig müssen Schwangere sein, da bestimmte Gewürze schädlich für das ungeborene Kind sein und sogar eine Fehlgeburt auslösen können.
So sollte beispielsweise Zimt vor der 36. Schwangerschaftswoche gemieden werden, da es Wehen auslösen kann. Solche Gebärmutterkontraktion können auch Ingwer, Kardamom, Piment, Koriander und Nelken auslösen. In sehr geringen Mengen und mit Vorsicht genossen, sind sie unbedenklich, doch sobald der Heißhunger einsetzt und die Schwangere viele Plätzchen mit ebendiesen Gewürzen isst, kann es zu großen Schwierigkeiten kommen.
Besonders gefährlich ist Safran in größeren Mengen, denn dieses Gewürz wirkt narkotisieren und kann dadurch Fehlgeburten einleiten. In geringen Mengen für den Kuchenteig oder zur Einfärbung, ist Safran jedoch unbedenklich.
Absolut ungefährlich ist Vanille und somit auch die klassischen Vanillekipferl, die in der Weihnachtszeit besonders begehrt sind. Hier müssen schwangere Leckermäuler sich nicht zurück halten, sondern können ohne schlechtes Gewissen schlemmen, wenn denn die Kalorien nicht von so großer Bedeutung sind.
Letztendlich ist zu sagen, dass zur Weihnachtszeit für Schwangere das Gleiche gilt, wie für jeden: von allem in Maßen genossen, kann es keinen Schaden anrichten. Wenn man jedoch mit dem Verzehr übertreibt, so kann dies äußerst negative Auswirkungen zu Folge haben.
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